Akupunktur
Was ist Akupunktur eigentlich genau?
Sonja Topp – Heilpraktikerin in Dresden & Umgebung
Das Ziel der Akupunktur ist es nun, Ungleichgewichte aufzuspüren und zu beseitigen, damit die Lebensenergie, das Qi, nicht blockiert wird, sondern harmonisch fließen kann – denn das bedeutet, dass der Mensch gesund ist und alle inneren Organe und mit ihnen grundlegende Funktionen wie Atmung und Herzschlag, Bewegung und Schlaf, Denken und Lernen, Verdauung und Krankheitsabwehr einwandfrei funktionieren.
Die Leitbahnen, die den Körper mit dieser Lebensenergie versorgen, durchziehen den ganzen Körper. Hier befinden sich die Akupunkturpunkte, an denen man den Energiefluss regulieren kann, um eine Schwäche zu stärken, eine übermäßige Fülle oder eine Blockade zu beseitigen.
Das Ziel der Akupunktur besteht darin, Fehlfunktionen auszugleichen, Schmerzen zu lindern, die Harmonie zwischen Körper und Geist wiederherzustellen und die Widerstandskraft gegen schädigende Einflüsse zu stärken.
Wie wirkt Akupunktur?
Diese besonderen Punkte werden mit sehr feinen sterilen Nadeln aktiviert und regen dadurch die mit ihnen in Verbindung stehenden Organe und Körperbereiche zur Selbstheilung an. Statt also etwas wegzuschneiden oder Substanzen hineinzugeben, setzt Akupunktur auf Regulation – und stellt dadurch eine besonders sichere und nebenwirkungsarme Therapie dar.
Akupunkturleitbahnen, auch „Meridiane“ genannt, verlaufen oft entlang der Faszien, die elektrische Ströme durch den Körper leiten, und Punkte finden sich oft dort, wo Zentren liegen, die schon im Embryo das Wachstum und die Versorgung steuern. Wenn es auch weiterhin völlig unklar ist, wie die alten Chinesen auf dieses Modell gekommen sind, so zeigt die neuere Forschung deutlich, dass westliche Naturwissenschaft und Akupunktur keine Gegensätze sind, sondern sich in ihrem Verständnis des Körpers ergänzen.
Akupunktur wird daher auch von der Schulmedizin weitgehend anerkannt, vor allem weil auch viele Studien die Wirksamkeit belegen. Inzwischen geht man davon aus, dass die Gesamtwirkung sich aus mehreren Mechanismen zusammensetzt.
- Zuerst einmal wirkt ein lokaler Reiz durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und schmerzlindernd.
- Die Reizung bestimmter Punkte hemmt die Schmerzempfindlichkeit, indem es die neuronale Verarbeitung im Gehirn verändert.
- Zudem wird der Körper angeregt, schmerzlindernde und entspannende Substanzen, die sogenannten Endorphine, zu produzieren.
- Außerdem löst die Stimulation der Punkte eine Reaktion des vegetativen Nervensystems aus, die dann über Reflexzonen auf die verschiedenen Organe, Gewebe und Körperbereiche wirkt.
Häufige Fragen
Für wen ist Akupunktur geeignet?
Tun die Nadeln weh? Was fühlt man?
Für Kinder oder auch für empfindliche Erwachsene kann man auch ganz auf das Einstechen der Nadeln verzichten. Dies bedeutet keine Minderung der Wirkung – weniger ist hier oft mehr!
Wie schnell ist eine Besserung spürbar?
Unter Umständen ist eine Veränderung nicht direkt spürbar, in der Regel zeigt sich aber eine zunehmende Verbesserung von Behandlung zu Behandlung. Vor allem chronische, schon lange bestehende Beschwerden brauchen etwas länger.
Gibt es Nebenwirkungen?
Gibt es eine „Erstverschlimmerung“?
Eine Erstverschlimmerung, wie man sie aus der Homöopathie kennt, ist in der Akupunktur eher untypisch.
Was muss man vor oder nach einer Behandlung beachten?
Nach Möglichkeit sollte man nicht unter Zeitdruck sein, wenn man einen Akupunkturtermin hat, um sich während der Behandlung entspannen zu können, damit sich die Wirkung voll entfalten kann.
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